Drei Feuerwehren – zwölf Millionen Euro

Die Vorarlberger Gemeindebudgets befinden sich in einem desolaten Zustand.
Voraussichtlich wird die neue Bundesregierung das weitere tun, um die Situation zu verschärfen. Die versprochenen Steuersenkungen werden nur mit Einsparungen zu verifizieren sein – und so werden die Förderungen für Länder und Gemeinden in Zukunft spärlicher fließen.

Die Gemeindeverantwortlichen in Vorarlberg sehen darin offenbar kein Problem. Es wird weiter investiert, wie gehabt. In den drei Blumenegggemeinden werden in den nächsten Jahren zwölf Millionen Euro und mehr für die Feuerwehren ausgegeben.

Dass durch Feuerwehrfusionen die Sicherheit gesteigert und die Ausgaben gesenkt werden könnten, wird ignoriert.
Die von den Vorarlberger Piraten seit Jahren immer wieder geforderte Prüfung von Fusionsmöglichkeiten wird bis dato von den Gemeinden nicht verfolgt. In Bludesch wird der Vorschlag vom Bürgermeister und den Gemeindevertretern als privates Anliegen geführt. In keinem Gemeindeprotokoll wird das Thema auch nur unter Allfälliges erwähnt. Es besteht seitens der Verantwortlichen offensichtlich kein Interesse, den Vorschlag öffentlich zu diskutieren und Einsparmöglichkeiten in Erwägung zu ziehen.

Die Steuerzahler haben die erforderlichen Millionen ohne Wenn und aber aufzubringen; über Fusionen will man nicht nachdenken und die Zuständigen schweigen.


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