Feuerwehrübung in Thüringen als Vorbeugungsmaßnahme

Man konnte am Freitag, 8. Juni 2018 im Walgaublatt lesen: Die Feuerwehr übte mit sechs Feuerwehren in Thüringen, an einer 2017 in Betrieb genommenen Wohnanlage. Die Übung war notwendig und wertvoll.
In dieser Wohnanlage sollte grundsätzlich kein Großeinsatz notwendig werden, wenn die Vorbeugungsmaßnahmen ausreichend berücksichtigt und installiert wurden.
Was die Tiefgarage betrifft: Eine Sprinkleranlage in einer Tiefgarage ist heute unumgänglich, vor allem, wenn sich oberhalb Geschäfte und Wohnungen befinden. Auch Feuerlöscher gehören zusätzlich in die Tiefgarage und die Geschäfte. Ein/e Sicherheitsbeauftragte/r muss benannt und instruiert werden.
Was die einzelnen Wohnungen betrifft: Rauchmelder in den Räumen, Löschdecke in der Küche, Feuerlöscher in der Wohnung, Feuerlöscher auf den Gängen, Brandabschnitte, Brandschutztüren, Kennzeichnung von Fluchtwegen – und darüber müssen die Bewohner in Übungen ausführlich unterrichtet werden.
Es hat sich in Vorarlberg gezeigt, dass zum Beispiel ein brennender Bus vom Busfahrer ; ein Küchenbrand durch Nachbarn oder ein Brand in einem Flüchtlingsheim durch die Bewohner gelöscht werden konnten. Voraussetzung hierfür war, dass Feuerlöscher vorhanden und die Menschen im Umgang damit vertraut waren.
Was wäre passiert, wenn es keine Feuerlöscher gegeben hätten oder die Laien, damit nicht zurecht gekommen wären?
Es ist nicht nur wichtig, dass die Feuerwehr auf ihren Einsatz vorbereitet ist, wenn es trotz Vorbeugung zu einem Brand oder anderen Gefahren kommt. Denn noch besser ist es, wenn solche Einsätze bereits vermieden oder durch geschulte Laien bereits im Keim erstickt werden können. Vorbeugen heißt Selbstschutz.

 


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