Gemeinden mit leere Kassen – die Feuerwehren investieren

Die Gemeinden klagen seit Jahren über leere Kassen. Beobachtet man aber die Feuerwehrinvestitionen, entsteht der Eindruck, dass sich die Gemeindeeinnahmen üppig sprudeln:

https://vorarlberg.piratenpartei.at/die-vorarlberger…

https://vorarlberg.piratenpartei.at/vorarlberg-kuerzt-in…

Die Gemeinde Gaschurn investiert z.B. 1,2 Millionen Euro Steuergelder ins Feuerwehrhaus die genauen Details der Finanzierung fehlen. Das Argument für die Erweiterung lautet, zu wenig Raum für die Feuerwehrmitglieder. Kann es sein, dass das mehr an Raum für weitere neue Einastfahrzeuge benötigt wird?

Von welcher unabhängigen Kommission wurde das Vorhaben auf die dringend notwendige Vergrößerung geprüft? Die Feuerwehr ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts im Status einer Behörde, und kein Club. Vielleicht haben ja auch andere Behörden in Österreich Lust auf einen Vereinsstatus, um sich ihre Wünsche zu erfüllen, z.B. die Polizei die ihre Polizeistationen selbst errichten bzw. über Fundraising finanzieren lassen könnte.

Die Feuerwehren erfinden sich immer wieder aufs neue um an die geforderten Luxusinvestitionen zu gelangen. Üblich ist, dass neue Einsatzfahrzeuge angeschafft werden, ohne vorher über Unterbringungsmöglichkeiten nachzudenken. Die Folge ist, dass dann An- oder Neubauten notwendig werden.

Zum Beispiel: Die Feuerwehr Bludesch und die Feuerwehr Ludesch arbeiten mit dieser Taktik. Statt Fusionsmöglichkeiten und das Ineinandergreifen der Radiusfeuerwehren zu prüfen, wird munter in Kirchturmmanier in Doppelstrukturen investiert:

 

https://vorarlberg.piratenpartei.at/feuerwehr-fusionen-in… 

Mitten drin, die Feuerwehr Thüringen in einem Radius von ca. 3,5 Kilometer.

Im Allgemeinen reagieren die Feuerwehren sehr aggressiv darauf, wenn sie hinterfragt werden. Das ist belegt: https://vorarlberg.piratenpartei.at/worum-es-eigentlich-geht

Dass diese Art von Reaktionen die Bürgermeister und Gemeindevertreter bei Entscheidungen über Feuerwehrinvestitionen einem gewissen gesellschaftlichen und politischen Druck aussetzen, macht es nicht leichter. Das alles geschieht unter der Schirmherrschaft von Sicherheitslandesrat Gantner und Landeshauptmann Wallner, die dem großzügigen Treiben der seit Jahren kritiklos zuschauen.


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