Viel Rauch und wenig Feuer, lösen einen Katastropheneinsatz aus.

Da wurde ein übertriebener Feuerwehreinsatz geboten – für ca. 1 Hektar Brandfläche.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Nüziders, Bludenz und Bings sowie die Luftunterstützungsstandorte Frastanz, Hohenems und Egg. Insgesamt waren 130 Mann mit 20 Fahrzeugen vor Ort. Dies war in Vol.at am, 25.03.2018 ca. 18:00 Uhr zu lesen.
Mittlerweile hat die Redaktion Vol.at den Bericht vom 25.03.2018  mehrmals geändert. Die letzte Ausgabe? [1]
Die VN beichteten in der Ausgabe am, 26.03.2018 darüber.

Dass dieser Feuerwehreinsatz wie auch immer eine Materialschlacht war, ist Fakt. Da muss die fachliche Qualifikation der Führungskräfte infrage gestellt werden. Nachbarliche Löschhilfe ist gut- man kann es aber maßlose übertreiben. Die Feuerwehr Hohenems aus dem  Rheintal und die Feuerwehr Egg aus dem Bregenzerwald zu alarmieren ist doch übertrieben.

Feuerwehreinsatz mal anders:
Mit der Alarmierung „Waldbrand“ gibt es nur eines, ein Hubschraubereinsatz um eine Gesamtübersicht aus der Luft und über das Ausmaß zu erfahren. Durch diesen Erkundungsflug erfolgt der taktische Einsatz, Lagefeststellung – Planen – Befehlsgebung.

In diesem Fall hat man sich auch für einen Löschangriff aus der Luft entschieden.

Für einen Hubschraubereinsatz stehen drei Mann zur Verfügung (Pilot und zwei Mann am Boden), das Begleitfahrzeug ist beladen mit Seilen, Netze, Wasserbehälter, Löschkübel, Treibstoff, Astronautennetz für die Personen Transporte usw. Es besteht auch die Möglichkeit notwendige Gerätschaften mit dem Helikopter sofort zu transportieren.

Das Löschwasser entnimmt der Pilot, wenn vorhanden, aus Teichen, Seen, Flüsse usw. sofern dies möglich ist, oder aus dem Wasserbehälter, die die Feuerwehr in Stellung bringt und mit Wasser befüllt. Die Befüllung erfolgt mit dem Tanklöschfahrzeug oder Feuerwehrpumpe.

Beim Befehl Brand aus, wird mit der Wärmebildkamera das Abgebrannte (in diesem Fall ca. 1 Hektar) nochmals überflogen, um nach Glutnester zu suchen.

Wir fassen zusammen:
Ein Helikopter drei Mann mit Fahrzeug.

Was die freiwillige Feuerwehr betrifft:
Ein Tanklöschfahrzeug neun Mann.(nach Bedarf)
Bei mehr als zwei Tanklöschfahrzeuge (Löschzug) wird ein Einsatzleitfahrzeug mit einer Besatzung von drei Mann (Zugkommandant, Funker und Zugsmelder) vorgesehen.

Man hätte annehmen können, dass die freiwillige Feuerwehr Nüziders in der Lage gewesen wäre mit  dem vorhandenen Personal- und Ressourcenaufwand die Brandfläche zu löschen. Der übertriebene Einsätzen ist ein weiterer Beleg für Planlosigkeit.
Die Piraten Vorarlberg fordern eine Erklärung zu dem übertriebenen Feuerwehreinsatz in Nüziders von Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler. 
Quelle

Kommentare

Ein Kommentar zu Viel Rauch und wenig Feuer, lösen einen Katastropheneinsatz aus.

  1. Le Jaque schrieb am

    Ich Finde ihren Ansatz Nett Gedacht. Es gibt jedoch einige Punkte Welche nicht so einfach wie Beschrieben lösbar sind.
    -Wärmebildkameras sind nur bedingt Nutzbar
    -Wurde während des Einsatzes getestet Glutnester unter Baumstümpfen und dem Boden nicht ersichtlich!!!
    -Das ablöschen der Glutnester funktionierte hier nur mit Personal am Boden
    Im Ganzen gesehen war der Einsatz nicht Übertrieben. Einzig die Koordination im Gelände war anfangs etwas undurchsichtig.

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