60 Millionen pro Jahr für die Feuerwehren

In Oberösterreich wurden 2008 die Feuerwehren vom Landesrechnungshof (LRH) geprüft. Weil vier Jahre danach noch immer keine Sparergebnisse vorlliegen, prüfte der LRH erneut 2012. Dabei hält der LRH fest: „Auch wenn es eine freiwillige Organisation ist, ist die Feuerwehr ein Teil der Gesellschaft und wird mit Steuergeldern finanziert“.

Das Thema, Feuerwehren und Feuerwehrausgaben ist in Vorarlberg offenbar ein Tabu und die staatlichen Institutionen zieren sich damit, Transparenz zu zeigen.

Ein Geheimnis wurde von LR Erich Schwärzler auf die diversen Anfragen der Piraten zum Thema Feuerwehr allerdings gelüftet: „im Zuge der Feuerwehrbedarfsplanung der zuständigen Gemeinde werden die Möglichkeiten einer allfälligen Fusionierung geprüft“. Seit dem Jahr 2012 ist davon nichts zu erkennen. Vor allem in den drei Blumenegggemeinden Bludesch, Thüringen und Ludesch, wo sich ideale Voraussetzungen für eine Feuerwehrfusion bieten würden. Bekannt ist nicht wer sich dagegen stemmt und riesige Einsparmöglichkeiten verhindert – sind es die Bürgermeister oder die Feuerwehren?

Die Tatsache, dass wir mit unseren seitens der staatlichen Institutionen auf eine Mauer des Schweigens stoßen, die von den Gemeinden bis in die Landesregierung steht, läßt uns vermuten, dass man hier etwas zu verbergen hat.

Die Piraten in Vorarlberg bemühen sich, in dieses Dunkel, Licht zu bringen und fordern die Überprüfung der Feuerwehren durch den Landesrechnungshof nach dem Vorbild des LRH Oberösterreich. Warum sollte in Vorarlberg eine Prüfung, die in Oberösterreich möglich ist, in Vorarlberg nicht möglich sein.

Quelle

http://www.heute.at/oesterreich/oberoesterreich/story/Rechnungshof-prueft-Feuerwehren-erneut-12830826

http://www2.land-oberoesterreich.gv.at/internetltgbeilagen/Beilage%201718/2008%20-%20Landesrechnungshofbericht%20-%20Initiativpr%C3%BCfung.pdf?id=4369&n=1718&j=2008

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/435030/Rechnungshof_Zu-viele-Feuerwehren-in-Oberoesterreich


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